Impressionen Ardagger

Weniger mähen – mehr Natur zulassen

Ob kleine Blühfläche im Garten oder größere Wiesenbereiche im Gemeindegebiet – naturnahe Flächen leisten einen wichtigen Beitrag für Artenvielfalt und Umwelt. Gerade im Frühjahr und Frühsommer profitieren Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten davon, wenn Wiesen nicht ständig kurz gemäht werden.

Wildblumen und Kräuter brauchen Zeit zum Wachsen und Blühen. Wird eine Fläche später gemäht, können Pflanzen Samen bilden und bieten gleichzeitig Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Kleinstlebewesen. Auch Vögel, Igel und viele andere Arten finden in höherem Gras Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.

Auch die Marktgemeinde Ardagger setzt daher bei ausgewählten Gemeindeflächen bewusst auf spätere Mähzeitpunkte und naturnähere Pflege. Nicht jede Fläche muss ständig „englischer Rasen“ sein – oft entstehen gerade dort die schönsten und wertvollsten Naturflächen, wo einfach ein wenig mehr wachsen darf.

Tipps für eine blühende Wiese zuhause:

  • Weniger oft mähen – besonders im Frühjahr und Frühsommer
  • Kleine Bereiche bewusst stehen lassen
  • Möglichst heimische Blumen- und Kräutermischungen verwenden
  • Schnittgut kurz liegen lassen, damit Samen ausfallen können
  • Teilflächen unterschiedlich mähen – so bleiben immer Rückzugsorte bestehen

Schon kleine Blühflächen können einen großen Unterschied machen. Vielleicht gibt's auch bei Ihnen zuhause eine Ecke, die lieber blühen würde, statt ständig gemäht zu werden.