Eschen regelmäßig kontrollieren – Gefahr durch plötzliches Umstürzen
Eschen sind derzeit besonders aufmerksam zu beobachten.
Hauptursache für die Schäden ist das sogenannte Eschentriebsterben, das durch einen eingeschleppten Pilz verursacht wird. Dieser befällt Blätter, Triebe und Äste und schwächt den Baum oft über Jahre hinweg. Zusätzlich setzen Trockenheit und Hitze den Bäumen zu. Dadurch werden geschwächte Eschen noch anfälliger für weitere Schaderreger, wie zB Holzfäulepilze. Diese können Stammfuß und Wurzeln schädigen und damit die Standfestigkeit des Baumes stark beeinträchtigen.
Erst kürzlich lag im Bereich Stift Ardagger/Kollmitz eine Esche plötzlich quer über einem Weg. Solche Situationen können auch in anderen Waldstücken, Gärten oder entlang von Straßen und Wegen auftreten.
Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer werden daher ersucht, Eschen auf ihren Grundstücken regelmäßig zu kontrollieren – besonders dann, wenn sie in der Nähe von Straßen, Güterwegen, Spazierwegen, Gebäuden oder Gärten stehen.
Mögliche Warnzeichen sind:
- lichte Kronen mit abgestorbenen Ästen
- dünne oder auffällig helle Belaubung
- abgestorbene Triebe und Kronenteile
- dunkle, eingefallene Stellen oder Risse an der Rinde
- Schäden oder Pilzbefall im Bereich von Stammfuß und Wurzeln
Zeigt eine Esche deutliche Schäden oder steht sie in einem frequentierten Bereich, ist oft rasches Handeln notwendig. Durch regelmäßige Kontrolle und rechtzeitige Maßnahmen können gefährliche Situationen auf Straßen, Wegen und angrenzenden Grundstücken vermieden werden.
