„Dein Tacho lügt nicht!“ Bitte um Rücksicht im Ortsgebiet
Die Tempobeschränkungen von 30 km/h in Siedlungen und auf Ortsstraßen sorgen immer wieder für Diskussionen. Es wird oft und zu schnell gefahren. Das betrifft nicht nur „Durchfahrer“, sondern vor allem auch Anrainer, Lieferanten und Besucher, die täglich unsere Straßen nutzen.
Darum unsere eindringliche Bitte an alle AutofahrerInnen: Schauen Sie auf ihren Tacho – er lügt nicht! Zu schnelles Fahren hat Konsequenzen: Immer wieder berichten Anrainer von überfahrenen Haustieren, gefährlichen Situationen mit Kindern oder unsicheren Momenten für ältere Menschen. Wer selbst betroffen ist, sieht schnell, wie rücksichtslos manche tatsächlich unterwegs sind.
Das Problem: In den meisten Fällen fehlt die Möglichkeit zur wirksamen Kontrolle. Radarmessungen in Siedlungsgebieten wären wirkungsvoll – doch die rechtlichen Voraussetzungen dafür fehlen bisher.
Fazit: Geschwindigkeitsbeschränkungen sind kein Schikanierungsinstrument, sondern ein Schutzmechanismus für alle Verkehrsteilnehmenden. Und wenn sich viele nicht an 30 km/h halten, dann ist es nachvollziehbar, dass der Ruf nach noch niedrigeren Tempolimits laut wird.
Bitte helfen auch Sie mit, unsere Straßen sicherer zu machen – durch Einhaltung der Regeln und respektvolles Verhalten im Straßenverkehr.
