Sehenswertes

 

 

Kirche-Markt-Ardagger 

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Ardagger Markt

Ardagger Stift

 Kollmitzberg

 Stephanshart

 

 

 


IN ARDAGGER MARKT:

 

 

Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus: 

Das erhöht über dem Markt (Sage über die Entstehnung der Kirche --> 125 KB) auf 275 m Seehöhe liegende Kirchengebäude mit seinem wuchtigen Südturm und dem profilierten Südportal bringt die gotische Stilepoche des 14. und 15. Jahrhunderts zum Ausdruck. Erstmals wurde die Kirche aber schon 823 erwähnt. Es wird vermutet, dass zur Römerzeit an dem Platz, an dem jetzt die Kirche steht früher eine Warte platziert war.
Aus der romanischen Zeit sind noch einige Bauteile erhalten geblieben – wie z.Bsp. die Kreuzrippengewölbe. Die Pfarrkirche Ardagger Markt ist dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Wege zu Wasser und der Schifffahrt geweiht. 123 Stufen führen hinauf zu dieser Kirche. Der zierliche Rokoko-Hochaltar mit dem zentralen Bild des „hl. Nikolaus“ ist seitlich flankiert von neubarocken Statuen. Die Kanzel und einige andere Bilder und Statuen sind neugotisch.

 


Pestkapelle:

In den Jahren 1712/1713 und 1679/1680 wütete in Ardagger der "Schwarze Tod". Wieviele Tote es genau in dieser Zeit in Ardagger wirklich gab ist zur Zeit nicht bekannt. Angeblich rottete diese Seuche aber in Ardagger Markt fast den halben Ort aus. Zum immerwährenden Gedenken an diese Zeit wurde 1718 am Marktplatz in Ardagger Markt eine Breitstockkapelle errichtet. Auf dem barocken Votivbild sind neben der Hl. Dreifaltigkeit die drei Pestheiligen Sebastian, Rochus und Rosalia dargestellt.




 

Pestsäule:

An der Ortsausfahrt von Ardagger Markt Richtung Winkling befindet sich ebenfalls
ein Gedenkstück der Pest. Dort wurde ein frühbarocker Tabernakelbildstock aus
Granit errichtet. Dieser Bildstock ist älter als die Pestkapelle - es wird vermutet,
dass er aus der Zeit um 1679/1980 stammt.

 

die Pestkapelle in Ardagger Markt
 

 

 

 



IN ARDAGGER STIFT:

 

 

Stift Ardagger:

1049 wurde das Gut Ardagger Stift von Kaiser Heinrich III. (65 KB) an Bischof Nitker von Freising übergeben, mit dem Auftrag hier eine geistliche Gemeinschaft zu Ehren der Hl. Margareta einzuführen. So wurde eine dreischiffige Basilika errichtet, die 1063 eingeweiht wurde. Das Aussehen dieser Kirche lässt sich nur vermuten - ein bedeutender Steinbau mit einer Holzdecke in Form einer Basilika.
Zwischen 1225 und 1236 wurde eine neue, größere Kirche durch Probst Heinrich I. erbaut. Das Aussehen dieser Kirche ist recht schön auf dem Margaretenfenster zu erkennen. Auf dem Fenster ist Probst Heinrich zu sehen - in den Händen hält er ein Modell des Stiftes. Die Grundmauern entsprechen der heutigen Form des Stiftes Ardagger. Im Jahr 1529 wurde die Kirche von den Türken geplündert und in Brand gesetzt. Sie lag dann fast Jahre lang in Trümmern. 1567 wurde sie durch Probst Grübler wieder aufgebaut. Ihm verdankt das Stift auch die ungemein reiche Ausstattung. Er ließ die Kirche nach dem Geschmack seiner Zeit ausschmücken.
Das Stift Ardagger war ein Stift weltlicher Chorherren; vom Probst und seinen Chorherren wurden bis zu 16 Pfarren betreut. 1784 wurde diese Probstei aufgelöst. In den seitlichen Kartuschen werden einige Patrone der zum Stift gehörenden Pfarren gefeiert: der St. Stephanus (Patron der Kirche Stephanshart), der hl. Apostel Jakobus (Patron der Kirche Zeillern), die hl. Odilia (Patronin der Kirche Kollmitzberg) und der hl. Nikolaus (Patron der Kirche Ardagger Markt).
Das Chorgestühl im Priesterchor stammt aus dem Jahr 1627. Es wird von Tierfratzen, Flechtwerk, Türmchen und Wappenschildern geschmückt.
Ebenfalls etwas besonderes ist die im Jahre 1620 erbaute Orgel. Der Orgelbauer Freynd baute sie zuerst ohne Pedal. Erst 1770 ließ der letzte Probst des Stiftes - Graf von Auersberg - ein Pedal und drei Blasbälge einbauen. 1977 wurde die Orgel nach dreijährigen Restaurierungsarbeiten feierlich geweiht.

 



Margaretenfenster im Stift Ardagger:

Probst Heinrich I. - der Stifter des Kirche - hat sich mit dem Margaretenfenster ein bleibendes Denkmal gesetzt. Das Glasfenster hinter dem Hochaltar ist das älteste Figuralfenster dieser Art in Österreich. Von unten nach oben gelesen - in 14 Medaillons dargestellt (Durchmesser von je 41 cm) - erzählt es von der Lebensgeschichte der Hl. Margareta. An der unteren Seite des Fensters ist der Stifter der Kirche Probst Heinrich kniend zu sehen, mit dem Modell der Stiftskirche in den Händen (she Foto "Stifterbild"). Das 3,80 m hohe und 1 m breite Fenster ist mit Palmettenblättern gerändert.
Im zweiten Weltkrieg fürchtete man, das Fenster konnte zerstört werden. Erst wollte man es nach Berlin bringen, es stellte sich aber heraus, dass das Glas in den steinernen Rahmen mit eingemauert war. So entschloss man sich, das Fenster innen und außen mit einer dicken Mauer zu unterstützen. Im Jahre 1949 wurde das Fenster wohl behalten wieder freigelegt.

   

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 Chorgestühl 

 Orgel aus dem Jahr 1620

 Margaretenfenster

 Stifterbild

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Unterirdische Säulenkrypta im Stift Ardagger: 

In früheren Zeiten lag der Altar tiefer als heute - und zwar dort, wo sich gegenwärtig die unterirdische Säulenkrypta befindet. Diese Unterkirche ist der am reinsten erhaltene Teil aus der Zeit Probst Heinrichs. Elf Stufen führen hinab in den 13,10 m langen und 7,34 m breiten Raum. Die Krypta ist durch zwei Reihen von je sieben Säulen dreigeteilt. Die Säulen tragen Knospenkapitäle und verschlungene Blatt- und Akanthusformen. Im Inneren befindet sich ein Marienaltar. Die rechteckigen Fenster wurden erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts ausgebrochen, um mehr Licht für den Raum zu gewinnen. Die Deckenbemalung rot-weiß stammt aus dem 16. Jahrhundert.

 

Säulenkrypta-Stift 

 


 

Der Kreuzgang:

An der Nordseite der Stiftskirche verbindet der Kreuzgang Kirche und Probstei. Von der Westseite kann man vom Friedhof ohne die Kirche zu betreten in den Kreuzgang gelangen. Kreuzrippengewölbe überdachen den mit abwechslungsreich gearbeiteten Schlussteinen den Kreuzgang. In den Klostergarten öffnen sich die geschmückten Fenster. Auf der Ostseite des Kreuzganges wurden nach dem zweiten Weltkrieg frühgotische Wandmalereien freigelegt.

 

 

Sonnenuhr:

Die Geburtsstunde der Sonnenuhr liegt zwischen 1567 und 1700 (Wiederaufbau der Stiftskirche nach der Zerstörung der Kirche durch die Türken).
Erst bei der Restaurierung der Kirche im Jahre 1974 wurde ein roter Fleck und im weiteren ein roter Rahmen der fast unerkenntlichen Sonnenuhr gefunden. Fünf verschiedene Kalkschichten bedeckten sie. Zu sehen war nur der Polstab der Uhr. Sicherlich war sie hier über 100 Jahre versteckt, denn die ältesten Menschen von Ardagger Stift und Umgebung können sich an keine Sonnenuhr erinnern.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und der NÖ Landesregierung wurde die Uhr restauriert. Ein Zeitmessgerät in dieser Form, wie sie die Sonnenuhr von Ardagger Stift darstellt, ist ein äußerst seltenes Exemplar.
Sie Sonnenuhr zeigt 12 Stundenlinien der wahren Ortszeit, 7 Datumslinien des Jahreszyklusses, 10 Linien der italischen Stunden, 10 Linien der babylonischen Stunden, 2 Tabellen mit je 4 Spalten für die Dauer des lichten Tages, die Dauer der Nacht, die Stunde des Sonnenaufganges, die Stunde des Sonnenunterganges, die Tierkreiszeichen im Jahreszyklus und diesen zugeordneten Planetenzeichen. Zu diesem Zifferblatt gehört als Schattenstab ein "Polstab". Er steht parallel zur Erdachse und weist mit dem oberen Ende nach dem Polstab - daher auch der Name. Auf dem Polstab befindet sich eine Kugel. Der Polstab zeigt die wahre Ortszeit und der von der Kugel geworfene Schattenpunkt ist die Ablesemarke für das Datum und die italischen und babylonischen Stunden.


 


Mostbirnhaus:  

Von der Birne zum Most erleben, schmecken, staunen! Das MostBirnHaus ist eine Erlebniswelt rund um Mostbirne und Mostviertel. Eingebettet in die Moststrasse ist es zentraler Zugang zum Genussreich dieser Kulturlandschaft. Das Wachsen der Mostbirne, die beindruckende Landschaft und vor allem die Herstellung des Mostes (Birnenwein) werden für alle Sinne erfahrbar gemacht. Moste, Säfte und Brände und das gesamte Spektrum dieser kulinarischen Welt gibt´s für den Besucher zum Verkosten und vor allem zum Mitnehmen. Rundum die Mostbirne als zentralem Angelpunkt reihen sich Unterhaltung, Information und Genuss zu einem Erlebnis für Jung und Alt, Aug` und Ohr und nicht zuletzt zu einem für alle kulinarischen Geschmäcker. Das MostBirnHaus bietet eine Erlebniswelt zu Birne und Most, mit Verkostungs- Shop- und Veranstaltungsbereichen und mit Bartl`s Birnengarten einen einzigartigen Kinderspiel- und Erlebnislerngarten.


Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

www.mostbirnhaus.at

 



Oldtimermuseum:

Seit 2001 kann man in Ardagger Stift ein Museum für Motorräder und Autos besichtigen. Das Museum befindet sich im ehemaligen Rosstall des Stiftes Ardagger, der aus dem 13. Jahrhundert stammt. Auf einer Ausstellungsfläche von 300 m2 wird eine Einblick in die Motorradgeschichte geboten. Die 80 Schaustücke (Motorräder, Autos, Kleinteile, Leuten, ...) sind großteils noch fahrtüchtig und auch nach wie vor in Einsatz (nähere Informationen unter: 07479/7433).

 



  


IN KOLLMITZBERG:

 

Der 469 m hohe Berg ist ein Ausläufer des böhmischen Massivs auf dem rechten Donauufer. Bei Schönwetter hat man am Kollmitzberg einen wunderschönen Rundblick: Das Machland und die gesamte Alpenkette vom Schneeberg bis zum Traunstein sind bei klarem Wetter gut sichtbar.

 


Pfarrkirche zur Hl. Ottilie:

Am besten Aussichtspunkt des Kollmitzberges befindet sie die Pfarrkirche. Diese gotische Wallfahrtskirche ist der Hl. Ottilie geweiht, von der im Inneren der Kirche eine Statue aus dem Jahre 1500 zu bewundern ist. Das Leben der Hl. Ottilie ist in drei Deckengemälden in der Kirche dargestellt.
Angeblich wurde sie im Alter von 11 Jahre auf wunderbare Weise bei ihrer Taufe von der Blindheit befreit. Aus diesem Grund pilgerten - speziell im späten Mittelalter - tausende Gläubige auf den Kollmitzberg. Dem Ottilienwasser, das mitten auf dem Berg entspringt, wurde besonders heilende Wirkung zugeschrieben, das vor allem Augenleiden lindern soll.
Die Kirche dürfte einst eine Wehrkirche gewesen sein - das ist an den 2 m dicken Mauern des Turmes zu erkennen.
Das Sakramentshäuschen, das Hochaltarbild sowie der Hochchor stammen aus dem 15. Jahrhundert.

 

 

   

 Pfarrkirche zur
hl. Ottilie

 Statue der
hl. Ottilie

 Sakraments-
häuschen

Vorderschiff
der Kirche

 

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Kollmitzberger Kirtag:

Der Kollmitzberger Kirtag - der größte Jahrmarkt von Niederösterreich - wird seit über 420 Jahren veranstaltet. Mit jährlich über 300 Ausstellern und einer Besucheranzahl von 30.000 und mehr hat der Kirtag längst Messeniveau erreicht. Ein Kaufangebot von Spielwaren, Haushaltsgeräte, Textilien bis hin zu landwirtschaftlichen Maschinen, Ausstellungen über Hausbau, Fahrzeuge, usw. steht Interessierten zur Verfügung.
Dass der Kirtag in Kollmitzberg stattfindet, ist der Pest zu "verdanken". Einst fand er nämlich in Ardagger Stift statt.
Der Name "Schusterkirtag" stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es kamen Schuster aus dem ganzen Land und boten ihr Schuhwerk zum Verkauf an.
Traditionsgemäß findet der Kirtag jedes Jahr am Samstag und Sonntag in der Quartemberwoche des Septembers statt. Informationen sowie die Anmeldung für Aussteller zum diesjährigen Kirtag finden sie unter Startseite/Presseberichte.

www.kollmitzberger-kirtag.at

 

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germanische Opfersteine:

Auf einem besonders guten Aussichtsplatz am Kollmitzberg steht heute hinter Büschen verborgen der "Hexenstein". Das ist ein aufrecht stehender Granitblock, in den Stufen eingehauen sind. Durch Verwitterung hat sich oben in diesem Stein eine Schale gebildet. Seine Bedeutung scheint mit einem heidnischen Kult oder dem Kult einer verbotenen Sekte verbunden gewesen sein. Nicht nur der Name, sondern auch eine Sage deutet darauf hin: Nächtliche Opfer wurden hier dargebracht.




 

1000jährige Eibe:

Ebenfalls an einem wunderschönen Aussichtspunkt auf die Donau, den Strudengau,... am Kollmitzberg steht die über 1000 Jahre alte Eibe. von dort aus können Wanderungen zur Donau unternommen werden.

 

 


 



IN STEPHANSHART:

 


Pfarrkirche Stephanshart:

Die Pfarrkirche Stephanshart wurde 1959 eingeweiht. Sie ist ein klar gegliederter Baukörper mit weiträumigem Hauptschiff und schmalen Seitenschiffen. Der im Osten vorgelagerte Turm mit Pyramidendach krönt den Haupteingang. Hohe schmale Rundbogenfenster lassen viel Licht in den Raum, der von einer Betonkassettendecke überspannt ist. Die Chorwand zeigt ein Sgrafitto von Robert Hafner aus dem Jahre 1959.
Die künstlerische Einrichtung stammt großteils aus der alten Kirche, die 1962 wegen Hangrutschung gesprengt werden musste (lesen Sie genaueres unter Ortsgeschichte). Diese Gegenstände sind: der gotische Taufstein, die spätbarocken Seitenaltarbilder, das Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert und eine alte Kirchenglocke aus dem Jahr 1573.

 


Mostviertler Riesenmostbirn:

Die Mostviertler Riesenmostbirn auch das "Tor zum Mostviertel" genannt, ist das Wahrzeichen des Mostviertels. Sie ist zur Gänze aus Holz gebaut und hat eine Höhe von 6,5 und eine Breite von 4,5 Metern. Die Mostviertler Riesenmostbirn liegt direkt am Donauradweg und weist auf den Beginn der Mostregion hin. Im Inneren zeigt sie die Entwicklung der Mostbirne im Jahresverlauf - von der kleinen bis  zur fertigen Birne - am Baum. Gleich daneben können Sie sich mit traditionellen mostviertlerischen Schmankerl verwöhnen lassen.

 

 

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 Mostviertler
Riesenmostbirne

 Pfarrkirche
Stephanshart

 

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VERANSTALTUNGEN
Ausstellung Donau.Fluch & Segen
Ardagger Markt (NÖ.) - Ennshafen (OÖ.) Eine grenzüberschreitende Ausstellung an der Donau.mehr
Schwammerl und Kürbis
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Heimspiel Herbst 2010
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